Mehrschichtige Kreislaufwirtschaft

Verwertung, Entsorgung und Lagerung

Prüfverfahren für Materialanlieferungen

Die Wiederverwertung von Baustoffen und Böden, im Idealfall eine echte Kreislaufwirtschaft, ist die bessere Lösung, wenn wir darüber reden, was mit Abbruchmaterial oder Erdaushub passieren soll. Wir wissen das und wir arbeiten daran, den verwertbaren Recycling-Anteil so groß wie möglich zu machen. Es gibt allerdings Stoffe, bei denen nach dem heutigen Stand der Technik eine Wiederverwertung nicht möglich ist, oder bei denen ein Recycling so aufwändig ist, dass die negativen Effekte die positiven zu deutlich übertreffen.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine Trennung von Inhaltsstoffen verfahrenstechnisch sehr aufwändig ist und viel Energieeinsatz erfordert.

Fischer Weilheim Deponietechnik hat für diese Reststoffe, die im Volumen je nach Abrissobjekt erheblich sein können, eigene Verwertungsanlagen und Deponien. In der Verwertung können wir mit unseren eigenen Anlagen die Zuordnungswerte Z0 bis Z2 abdecken. Wenn Abbruchmaterial oder Böden deponiert werden müssen, tun wir das in unseren  Deponien der Deponieklassen DK 0 und DK I. Damit sind wir für alle üblichen Bauabfälle hervorragend ausgestattet und verfügen auch im Blick auf das zu entsorgende  Volumen über große Kapazitäten.

Wenn es besondere Belastungen durch problematische Stoffe gibt, z.B. Asbest oder künstliche Mineralfasern (KMF), wie es bei  Abriss- und Sanierungsobjekten immer noch vorkommt, erfolgt bereits im Zuge des Gebäuderückbaus eine fachgerechte Dekontamination auf der Baustelle. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb stehen wir unseren Auftraggebern und Kunden bei allen Fragen und Problemen mit wirtschaftlichen und gesetzeskonformen Lösungen zur Seite.

Kreislaufwirtschaft

Verwerten / Entsorgen

Vermeiden geht vor

Trotz der weitgehenden Abfallverwertung und Intensivierung der Kreislaufwirtschaft werden Deponien auch künftig als Beseitigungsstellen nötig sein. Dies gilt vor allem für Abfälle, deren Verwertung mit erheblichem Aufwand und Energieeinsatz oder sonstigen Umweltbeein-trächtigungen verbunden wäre. Dabei sind oberirdische Deponien in vielen Fällen für den Schutz von Mensch und Umwelt am besten geeignet. Nach § 6 des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) gibt es eine fünfstufige Abfallhierarchie ...

... zur Abfallvermeidung bzw. der Abfallbewirtschaftung. Erstes Ziel ist die immer die „Vermeidung", dann folgen die "Vorbereitung zur Wiederverwendung", das „Recycling", die "sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung“ und zuletzt die „Beseitigung“.

Zu diesen Abfällen im Bestandsbau zählen insbesondere belastete Böden, der nichtverwertbare Anteil mineralischer Bauabfälle, Brand-und Asbestabfälle, Baggergut aus Gewässern, pechhaltiger Straßenaufbruch, Schlämme aus der chemisch-physikalischen Abfallbehandlung oder die Produktionsrückstände und Sortierreste aus entsprechenden Aufbereitungsanlagen sowie grundsätzlich gefährlichen Abfällen.

Verwerten / Entsorgen
Verwertung / Entsorgung

Renaturierung

Als Natur- und Landschaftsschutz

Renaturierung / Rekultivierung

Wir Menschen greifen an vielen Stellen in die Natur ein. Umso wichtiger ist es, die Eingriffe, für die wir uns als Gesellschaft entschieden haben, so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Deponien sind solche Eingriffe, die nur nach sorgfältiger Planung und Bewertung gebaut werden dürfen. Unsere Deponieprojekte durchlaufen ein aufwändiges Planfeststellungsverfahren mit umfangreichen Umweltprüfungen und die Anlagen, die in Betrieb sind, werden regelmäßig von Genehmigungsbehörden kontrolliert.

Auch wenn es paradox klingt: Unsere Deponien, wie die für mineralische Abfälle in Altingen, gehören in Sachen Tier- und Pflanzenschutz zu den bestuntersuchten Arealen und verfügen über die gesetzlich notwendigen und technischen Sicherheitseinrichtungen. Der Bestand der Tier- und Pflanzenarten wird untersucht und dokumentiert, geschützte Arten werden ermittelt, Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen werden geplant und umgesetzt. Um die Auswirkungen auf das lokale Klima einschätzen zu können, werden unter anderem die Luftbewegungen untersucht. Wir klären auch, wie sich ein Deponiekörper so in die Landschaft einfügen lässt, dass er sich möglichst wenig bemerkbar macht. Dass wir für einen technisch einwandfreien und dauerhaften Grundwasserschutz sorgen, versteht sich von selbst – zumal wir das deponierte Material intensiv prüfen und belastete Stoffe zurückweisen.

Die Renaturierung oder Rekultivierung von Nutzflächen wie zum Beispiel Steinbrüchen ist eine eigene Aufgabe, mit der wir beauftragt werden, und manchmal werden wir auch in eigener Sache tätig. Wir gestalten dann die Flächen so, dass sie sich wieder dem ursprünglichen Zustand annähern. Dazu setzen wir unter anderem unbelastete Böden ein, die wir bei Projekten an anderen Orten übernommen haben. Sicher, die Landschaft hat sich dann verändert. Aber wenn wir es richtig machen, ist sie danach nicht weniger wertvoll als vorher. Und wie es richtig geht, das wissen wir.

Renaturierung / Rekultivierung

Qualitätssicherung

Bewerten, prüfen und kontrollieren

Ganz klar: Wenn wir sach- und fachgerecht mit den vielen Tonnen Material umgehen wollen, die wir von der Baustelle entfernen, müssen wir genau wissen, womit wir es zu tun haben. Genau heißt hier wirklich, bis ins letzte Detail, und zwar bevor die Arbeiten tatsächlich beginnen. Alles, was nicht eindeutig verwertet werden kann, wird abfalltechnisch untersucht, es werden Proben genommen, Bewertungen und Deklarationen erstellt, Einstufungen vorgenommen und die passenden Entsorgungswege  festgelegt.

Vor der Anlieferung in die Deponien erfolgen umfangreiche Prüfungen der Dokumente und Freigaben. Und auch bei der Anlieferung wird noch einmal kontrolliert, was  tatsächlich auf dem LKW geladen ist. Das klingt genau so aufwändig, wie es tatsächlich ist. Einerseits hat dieser Aufwand natürlich etwas mit den rechtlichen Regelungen zu tun, aber andererseits ist der Schutz der Menschen und der Umwelt selbstverständlich große Anstrengungen wert.

Wir sind uns bewusst, dass gerade Deponien etwas sichtbar machen, was wir alle nicht so gerne sehen. Und wir wissen, dass unsere Verwertungsanlagen und Recyclinghöfe Industrieunternehmen sind, die sich in ihrer direkten Nachbarschaft bemerkbar machen. Umso mehr strengen wir uns an, den laufenden Betrieb so verträglich zu machen, wie es der Stand der Technik hergibt. Wir kümmern uns intensiv um die Verringerung von Emissionen und stellen genau fest, wie sie sich in unserer Umgebung auswirken. Wir machen schalltechnische Untersuchungen und investieren in den Schallschutz unserer Anlagen. Wir suchen Verkehrswege, die die Belastung der Gemeinden in der Nachbarschaft so klein wie möglich halten. Auch das ist unser Job. Und den nehmen wir ernst.

Ökologie / Qualitätssicherung
Ökologie / Qualitätssicherung

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